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Sonnenallergie? Das juckt mich nicht!

Veröffentlicht 14.05.2020 09:38:14
Kategorien Gesundheit , Schönheit

Sonnenallergie? Das juckt mich nicht!

Wer an einer Sonnenallergie leidet sollte früh genug anfangen seine Haut auf die warmen Sommertage vorzubereiten. Mit einigen Tipps und einer ausreichenden Versorgung mit CalciumVitamin D und Antioxidantien können sich auch Sonnenallergie-Geplagte auf den Aufenthalt an der Sonne freuen!

 

Was ist eine Sonnenallergie? 

Grundsätzlich versteht man unter Sonnenallergie nicht eine „Allergie“ wie man sie sonst kennt, sondern eine Hautreaktion, welche durch Sonnenstrahlen ausgelöst wird. Der natürliche Schutzmechanismus unserer Haut ist beeinträchtigt und schützt die Haut nicht optimal gegen die schädigenden UV-Strahlen. Typischerweise tritt eine Sonnenallergie im Frühjahr auf sobald man die ersten Sonnenstrahlen wieder in vollen Zügen geniessen kann. Meist zeigt sich die Hautreaktion an Körperstellen wie der Innenseiten der Arme und Beine, Dekolleté, Schultern oder Nacken.

Die Sonnenallergie wird in verschiedene „Kategorien“ unterteilt, bei welchen vor allem die Ursache unterschieden wird. Dies wären unter anderem:

 

„Polymorphe Lichtdermatose"

Unter diesem Begriff versteht man die „klassische Sonnenallergie“. Es handelt sich dabei um eine Hauterkrankung, welche durch UV-Licht ausgelöst wird. Juckreiz und Hautausschlag mit Bläschenbildung sind hier die charakteristischen Merkmale. Die Beschwerden können bereits wenige Stunden nach dem Sonnenbad auftreten oder sich auch erst nach einigen Tagen bemerkbar machen. Hierbei handelt es sich um die am häufigsten auftretende Hautveränderung, welche durch Sonnenlicht entstehen kann.

 

„Photoallergische Dermatose“

Diese Hautreaktion entsteht nicht nur durch das Sonnenlicht allein, sondern in Kombination mit weiteren Stoffen. Die grössten Übeltäter sind Parfumstoffe in Kosmetika oder Sonnencremes und Medikamente welche die Betroffenen einnehmen müssen. Man geht davon aus, dass die UV-A-Strahlen sich mit den Stoffen verbinden und auf der Haut eine allergische Reaktion auslösen können. Die Betroffenen bekommen schneller einen Sonnenbrand und reagieren empfindlicher auf die UV-Strahlen. Hier kann die Haut mit einem brennenden Ausschlag und Bläschenbildung reagieren. Klingt die Allergie ab, kann sich an diesen Stellen eine Farbveränderung zeigen.

 

„Mallorca-Akne“

Hier findet ähnlich wie bei der photoallergischen Dermatose eine Reaktion zwischen Sonnenlicht und weiteren Substanzen statt. Dabei handelt es sich um Fette und Emulgatoren aus kosmetischen Produkten. Auch bei der Mallorca-Akne wird ein stark juckender Ausschlag ausgelöst, welcher mit geringer bis zu starker Blasenbildung führen kann. Die Bläschen erinnern an eine Akne, daher der Name Mallorca-Akne.



 (Bild Apovital)

Sonnenallergie bei Kindern

Bei Kleinkindern und Babys ist der Schutzmechanismus der Haut noch nicht ausgereift, was schneller zu einem Sonnenbrand oder Sonnenallergie führen kann. Achten Sie bei den Kleinen auf einen angepassten Sonnschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Weiter unten im Blog zeigen wir Ihnen wie Sie den idealen Lichtschutzfaktor ausrechnen können.

Bei Kleinkindern und vor allem Babys kann es sich bei einer Sonnen-Hautreaktion auch um einen Hitzeausschlag handeln. Die Schweissdrüsen sind noch sehr klein und können somit bei starker Hitze leicht verstopfen. Es entsteht ein juckender Ausschlag mit kleinen Bläschen. Bauch, Rücken, Brust, Armbeugen und Kniekehlen sind am meisten betroffen. Damit es nicht zu einem Hitzeausschlag kommt können Sie folgende Punkte beachten:

  • Keine direkte Sonneneinwirkung (unter 6 Monaten). Die kleinsten sollten sich so viel wie möglich im Schatten aufhalten. An besonders heissen Tagen bleiben Sie besser im Kühlen bis sich die Temperatur etwas gesenkt hat. Sollte bereits eine Sonnenallergie oder Hitzeausschlag vorhanden sein, sollte diese Hautstelle bis zum Abheilen keinen Sonnenkontakt mehr haben.
  • Tragen Sie einen geeigneten Sonnenschutz auf mit einem hohen Sonnenschutzfaktor. Achten Sie dabei auf „leichte“ Texturen.
  • Leichte Kleidung, am besten aus Baumwolle und keine synthetischen Materialien. Kopfbedeckung nicht vergessen.
  • Sparsam umgehen mit kosmetischen Produkten, Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Parfums können eine allergische Reaktion auf der Haut auslösen.
  • Das Kind immer wieder mit einem kalten Waschlumpen abtupfen.
  • Viel trinken!



(Bild Wiado.de) 

Wie können wir nun trotz bekannter Sonnenallergie die warmen Sonnenstrahlen geniessen?

Wer auf den Strandurlaub oder die langen Bergwanderungen nicht verzichten möchte sollte seine Haut auf die intensive Sonneneinwirkung möglichst gut vorbereiten.

 

Calcium 

Bei einer Sonnenallergie wird das Hormon Histamin ausgeschüttet welches unseren Körper überreagieren lässt. Calcium hat die Eigenschaft, dieses Histamin zu «blockieren». Stärken Sie Ihre Zellen frühzeitig mit Calcium, damit eine starke allergische Reaktion so gut wie möglich vermieden werden kann.


Axamine Calcium Sticks enthalten das hochwertige organische Calciumcitrat. Dies gewährleistet eine hohe Bioverfügbarkeit. Das heisst der menschliche Organismus kann das Calcium besser aufnehmen und direkt verwerten.

Verzehrempfehlung: 1-2 mal täglich den Pulverinhalt eines Sticks ohne Flüssigkeit direkt einnehmen.



Vitamin D

Damit das Calcium in unserem Körper gespeichert werden kann braucht es seinen "Gegenspieler", das Vitamin D. Die Kombination dieser beiden Nährstoffe ist die ideale Vorbereitung bevor es an die Sonne geht!



 

Antioxidantien wie Vitamin C und E, Carotinoide

Unter Sonneneinwirkung entstehen in der Haut freie Radikale, Moleküle, welche sehr schnell und intensiv reagieren. Antioxidantien fangen die freien Radikale ein und schützen somit vor einer lichtbedingten, frühzeitigen Hautalterung.

 

 

Burgerstein Sun enthält die Vitamine C und E sowie Selen, die dazu beitragen die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Vitamin C  trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion in der Haut bei. Ergänzt wird die Formulierung mit einer Kombination von natürlichen Carotinoiden. Mit Burgerstein Sun sind Sie optimal auf die Sonnentage vorbereitet – ob im Alltag, bei Berufen im Freien sowie in der Freizeit.

Täglich eine Kapsel mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Burgerstein Sun sollte mindestens 3 Wochen vor der Sonnenexposition eingenommen werden. Die angegebene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden! (Achtung! Raucher sollten kein Betacarotin einnehmen.)

 

Weitere Tipps um entspannte Sonnentage zu erleben:

 

  • Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne… geben Sie ihr Zeit sich an die Sonnenstrahlen zu gewöhnen.
  • Die Mittagssonne zwischen 11.00 und 15.00 Uhr vermeiden.
  • Leichte Kleidung am besten aus Baumwolle, keine synthetischen Materialien. Kopfbedeckung nicht vergessen.
  • Falls Sie Medikamente einnehmen müssen besprechen Sie die Wechselwirkungen von den Präparaten mit Ihrem Arzt.
  • Achten Sie auf einen hochwertigen Sonnenschutz mit einem hohen Sonnenschutzfaktor. Der Sonnenschutz sollte eine leichte Textur haben ohne Parfumstoffe, Fette und Emulgatoren.
  • Achten Sie auf eine genügende Flüssigkeitszufuhr.



Welches ist  der ideale Sonnenschutz?

Sonnenschutzprodukte schützen die Haut vor negativen Auswirkungen der UV-Strahlung. Wie lange dieser Schutz anhält ist abhängig von der Eigenschutzzeit der Haut und dem Lichtschutzfaktor vom Sonnenschutzprodukt.

Auf Sonnenlicht reagiert jeder unterschiedlich. Abhängig von der Haut-, Haar- und Augenfarbe ergeben sich verschiedene Hauttypen. Hellere Hauttypen brauchen im Vergleich zu dunkleren Hauttypen einen höheren Schutz gegen die Sonne.

Die Eigenschutzzeit ist die Zeitspanne, in der die Haut ungeschützt der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne dass ein Sonnenbrand entsteht. In Europa sind das im Schnitt 5-15 Minuten, bei Kindern gerade mal 5 Minuten.

Es gibt eine einfache Formel, wie man zur Eigenschutzzeit den Lichtschutzfaktor berechnen kann.
  

Mit dieser Formel bestimmen Sie den idealen Lichtschutzfaktor für Ihren Hauttyp. Die Eigenschutzzeit Ihrer Haut multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor ergibt die Zeit in Minuten, die Sie sich ohne Sonnenbrand in der Sonne aufhalten können. Natürlich ist in dieser Zeit ein Nachcremen nötig (spätestens nach 2 Stunden!), vor allem wenn man dazwischen noch badet und/oder Reibung auf der Haut entsteht. Das Nachcremen bedeutet jedoch nicht, dass die Eigenschutzzeit verlängert wird, sondern lediglich dass der Sonnenschutz gewährleistet wird!

 

Idealer Sonnenschutz für Sonnenallergie-Geplagte:

 

 

Wie reagieren wenn es trotzdem zur Sonnenallergie kommt?

Sollte es trotz idealer Vorbereitung zu einer Hautreaktion kommen sollten Sie auf Sonneneinwirkung an den betroffenen Hautpartien verzichten bis die Symptome abgeklungen sind.

Um die Beschwerden zu lindern sind kühlende Massnahmen hilfreich. Kühlende Gels, Umschläge oder Wickel helfen Ihrer Haut sich zu erholen. Sollten sich die Beschwerden nicht beruhigen, kann man auf ein Antiallergikum zurückgreifen oder juckreizstillende und schmerzlindernde Cremes anwenden. Wir beraten Sie gerne um das passende Produkt für Sie zu finden.

Sollten die Beschwerden nicht bessern oder Schmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder ähnliches auftreten sollte ein Arzt aufgesucht werden.

 

Aus Omas Hausmittelchen-Kiste…

Heilpflanzen wie Ringelblumen mildern die Symptome. So funktionierts: Machen Sie aus den Ringelblumen einen Sud und lassen ihn dann abkühlen. Nehmen Sie ein sauberes Tuch und tränken Sie es in der abgekühlten Flüssigkeit. Legen Sie es nun mehrere Minuten auf die betroffenen Stellen auf.

Quarkwickel: streichen Sie kühlen Quark auf ein Baumwolltuch und legen dieses auf die betroffenen Stellen. Sobald sich der Quark der Körpertemperatur angepasst hat kann man den Wickel nach einigen Minuten wieder entfernen.

 

Und jetzt ab an die Sonne! Geniessen Sie die warmen Sonnenstrahlen und lassen Sie es sich gut gehen!