Vitamin K 

Das «K» steht für Koagulation, was «Gerinnung» bedeutet. Diese gerinnungsfördernde Eigenschaft wird schon lange bei Blutverlusten nach Operationen eingesetzt.


Was ist Vitamin K? 

Erkannt wurde Vitamin K, als man feststellte, dass Hühnerküken bei einer fettfreien Nahrung Blutungen erlitten. Durch Zugabe von «Alfalfa» wurde dieses Problem schliesslich gelöst, daraufhin wurde diese Bezeichnung zu Vitamin K umbenannt.  

  1. Vitamin K wird in K1 und K2 unterteilt – K1 kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor, K2 vorwiegend in tierischen Lebensmitteln.  
  2. Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, welches nicht vom Körper selbst ausgeschieden wird – die Einnahmeempfehlung sollte daher dringend eingehalten werden. 
  3. Vitamin K wird im Darm aufgenommen und über das Blut zur Leber geführt, dort entfaltet es seine Wirkung.


Welche Aufgaben erfüllt Vitamin K? 

Vitamin K1 und K2 wirken unterschiedlich:  

- Vitamin K1 hat bei der Blutgerinnung eine zentrale Bedeutung und schützt die Arterien vor Kalkablagerungen. Dadurch kann das Risiko vor inneren Blutungen gesenkt werden.

- Vitamin K2 ist für gesunde Knochen relevant. Es unterstützt zusammen mit Vitamin D die Knochendichte und wird zur Vorbeugung bei Osteoporose eingesetzt. Zudem schützt Vitamin K2 bei Frauen in den Wechseljahren den Knochenabbau.


Wieviel Vitamin K braucht es pro Tag? 

Eine Mangelerscheinung bei einem gesunden Menschen ist selten der Fall. Man weiss Heute, dass unser Körper den Bedarf an Vitamin K mit Hilfe von Darmbakterien deckt und nur circa 20% über die Nahrung abgedeckt werden. 

Der Bedarf bei Frauen beträgt 60-65 Mikrogramm, bei Männern 70-80 Mikrogramm. 

Säuglinge bekommen bereits in den ersten Lebenstagen 3x 2 mg Vitamin K, um gefährliche Blutungen vorzubeugen. 

Multivitaminpräparate enthalten meist 25-60 mg Vitamin K. Sollte ein höherer Vitamin K-Bedarf vorliegen, wie z.B. in der Schwangerschaft, so wird dies von einem Arzt verschrieben und kontrolliert.  

Vitamin E ist der «Gegenspieler» vom Vitamin K und hilft diesem zur besseren Aufnahme. Da Vitamin E auch ein fettlösliches Vitamin ist, sollte auch hier auf die Einnahmeempfehlung geachtet werden.


In welchen Lebensmitteln kommt Vitamin K unter anderem vor?

• Grünes Blattgemüse wie z.B. Grünkohl oder Mangold
Brokkoli, Spinat, Rucola
• Kichererbsen

• Frühlingszwiebeln

• Rosenkohl

• Pflanzenöle

• Petersilie, Schnittlauch

• Milchprodukte

• Fleisch

• Pistazien


Wie macht sich ein Vitamin K-Mangel bemerkbar?

Eines der ersten Anzeichen eines Vitamin K-Mangels kann eine Neigung zu Blutergüssen sein. Auch kann häufiges Nasenbluten oder Schleimhautblutungen auf einen Vitamin K-Mangel hinweisen. 

Personen mit chronischen Darmerkrankungen oder nach langer Antibiotikaeinnahme können Vitamin K schlechter aufnehmen, hier sollte die Vitamin K-Einnahme ärztlich angepasst werden und eine Darmsanierung ins Auge gefasst werden.


Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Vitamin K 

Personen, welche anfällig für Blutgerinnsel sind oder Blutverdünner einnehmen, sollten die Einnahme von Vitamin K immer mit dem behandelnden Arzt besprechen. Vorsicht gilt auch bei hohem Konsum von Vitamin K-haltigen Lebensmitteln.


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