Preiselbeere

Die Preiselbeeren kennen wir sonst in der guten Küche als würzig-süsse Beigabe zu Wildfleisch oder gebackenem Camembert. Roh mag kaum jemand die Preiselbeere essen, weil sie leicht bitter und zusammenziehend schmeckt. Diese herben Eigenschaften sind es jedoch, die die roten Beeren und auch die Blätter des kleinen Strauches zu einer wertvollen He...

Die Preiselbeeren kennen wir sonst in der guten Küche als würzig-süsse Beigabe zu Wildfleisch oder gebackenem Camembert. Roh mag kaum jemand die Preiselbeere essen, weil sie leicht bitter und zusammenziehend schmeckt. Diese herben Eigenschaften sind es jedoch, die die roten Beeren und auch die Blätter des kleinen Strauches zu einer wertvollen Heilpflanze machen.

Nicht zu verwechseln ist die Preiselbeere mit der Cranberry (Vaccinium macrocarpon).

Preiselbeere, die kleinen Beeren mit grosser Wirkung! Forscher haben herausgefunden, dass Preiselbeeren echte Beschützer sind. Bestimmte Substanzen, ähnlich wie in den Cranbeeries, verhindern das Einnisten von Kolibakterien an den Schleimhäuten der Blase und hemmen die Ausbreitung dieser schädlichen Bakterien. Damit gelten Preiselbeer-Produkte als sinnvolle Mittel zur Vorbeugung von Harnblasenentzündungen. Und wenn sich die Blase bereits öfter meldet, als Ihnen lieb ist, sind sie die Helfer in der Not. Preiselbeerprodukte helfen sanft und schonend, lassen die empfindliche Vaginal-Keimflora intakt und können auch zusammen mit Antibiotika eingenommen werden. Gerade nach Abschluss einer meist nur kurzen Therapie mit Antibiotika ist es sinnvoll, Preiselbeerprodukte während mindestens drei bis vier Wochen einzunehmen, da in dieser Zeit das höchste Risiko für eine erneute Infektion besteht.

Und nicht vergessen: Wichtige Unterstützung ist eine reichliche Flüssigkeitszufuhr, so dass Nieren und Blase gut «durchgespült» werden.
Damit Sie in Zukunft nur noch «müssen», wenn Sie wollen.

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